Köln Bonn Airport - 2013 leichte Rückgänge bei den Verkehrszahlen - Aufwärtstrend zum Jahresende

Mit einem von Verkehrszuwächsen geprägten vierten Quartal beendet der Köln Bonn Airport das Geschäftsjahr 2013. Insgesamt starteten und landeten in Köln/Bonn 2013 rund 9,1 Millionen Passagiere. Das entspricht einem moderaten Minus von 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und ist auf die Luftverkehrssteuer und den anhaltenden Sparkurs bei den deutschen Airlines zurückzuführen. Die Luftfracht liegt mit rund 738.000 Tonnen leicht unter den Erwartungen (-2 Prozent), legt aktuell aber ebenfalls zu.

In der ersten Jahreshälfte hatten wir relativ starke Rückgänge beim Inlandsverkehr, die wir trotz der positiven Entwicklung aufs Jahr gesehen nicht ganz kompensieren konnten. Aber die Trendwende ist geschafft“, erklärt Flughafenchef Michael Garvens. So verzeichnet der Köln Bonn Airport seit September jeden Monat ein stabiles Plus bei den Passagierzahlen – im November und Dezember jeweils 3 Prozent im Vergleich zu 2012. „Neue Airlines wie Norwegian und ein deutlich ausgebautes Angebot im Touristik-Segment bringen uns wieder mehr Fluggäste“, so Garvens. Dieser Trend werde sich 2014 fortsetzen. „Wir rechnen für das Gesamtjahr mit einem Passagier-Plus.“

Bei der Luftfracht ging die Tonnage im Vorjahresvergleich leicht zurück – auf insgesamt rund 738.000 Tonnen (-2 Prozent). „Die Fracht ist stark konjunkturabhängig und war 2013 nicht so wachstumsstark wie erwartet“, erklärt Garvens. Allerdings befinde sich auch dieses Segment im Aufwind. „Im vierten Quartal hat das Frachtgeschäft merklich angezogen. Wenn die Konjunkturprognosen eintreten, werden wir 2014 wieder ein Wachstum bei der Luftfracht haben“, so Garvens.

Köln/Bonn landet in der Gewinnzone

Leichte Verkehrsrückgänge bei schwieriger Marktlage

Der Köln Bonn Airport schreibt weiter schwarze Zahlen. Mit einem Gewinn von 0,6 Millionen Euro wird das Unternehmen das Geschäftsjahr 2013 abschließen. Das Passagier- und das Frachtauf-kommen werden gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig sein. Die Zahl der Fluggäste geht um 2 Prozent auf 9,1 Millionen zurück. Der Frachtumschlag liegt mit 740.000 Tonnen ebenfalls um 2 Prozent unter Vorjahresniveau.
„Nur noch 6 von 22 internationalen Verkehrsflughäfen in Deutschland landen in diesem Jahr in der Gewinnzone. Dazu zählen erfreulicherweise auch wir“, sagt Michael Garvens, Vorsitzender der Geschäftsführung des Köln Bonn Airport. „Die Folgen der riesigen Sparprogramme der großen deutschen Airlines belasten unser Ergebnis ebenso wie die anhaltenden Auswirkungen der Luftverkehrssteuer. Aber die Talsohle ist durchschritten. Ab Winter geht’s wieder bergauf.“
     

Passagierverkehr

Im September wurde mit 1 Prozent erstmals in diesem Jahr ein leichtes Plus bei den Fluggastzahlen erreicht. Damit setzt sich die Erholung fort, die bereits mit Beginn des Sommerflugplans eingesetzt hat. Noch im ersten Quartal des Jahres hatte sich ein deutliches Minus von 9 Prozent ergeben, was einerseits aus dem strikten Konsolidierungskurs der Großkunden Lufthansa und Air Berlin und andererseits aus dem stark rückläufigen Inlandsverkehr, bedingt durch die Luftverkehrssteuer, resultierte. Zusätzlich belastend wirkten die Betriebsaufgaben klassischer Charterairlines wie XL-Airways und German Sky Airlines, wodurch alleine 185.000 Passagiere fehlen.

Im aktuellen Sommerflugplan fällt der Rückgang mit minus 2 Prozent sehr viel geringer aus, bedingt vor allem durch Zugewinne bei Ryanair und den Türkei-Carriern SunExpress, Pegasus und Turkish Airlines. Bis zum Jahresende erwartet der Köln Bonn Airport 9,1 Millionen Passagiere; im letzten Jahr wurden noch 9,3 Millionen (-2%) gezählt. Lediglich die 4 größten deutschen Flughäfen vermelden im bisherigen Jahresverlauf Wachstum oder – wie Frankfurt – eine stabile Entwicklung. Richtet man den Blick allein auf den Inlandsverkehr, so verlieren alle deutschen Airports in diesem Segment Passagiere, auch die großen. „Dies ist ein deutlicher Beweis für die schädliche Wirkung der Luftverkehrssteuer. Wir hoffen, dass die neue Bundesregierung diese Steuer abschafft“, so Garvens.

Im Winterflugplan, der Ende Oktober startet, finden sich zahlreiche neue Strecken. Der Lufthansa-Konzern mit Lufthansa, Germanwings und Austrian Airlines hat Marrakesch, Edinburgh, Ankara, Fuerteventura und Palermo neu im Programm. Die auf-strebende Norwegian stärkt mit Alicante, Málaga, Gran Canaria und Teneriffa das Spanien-Geschäft. Ryanair nimmt Málaga und Teneriffa in den Flugplan auf. Sun-Express bietet mit Fuerteventura, Teneriffa und La Palma drei Kanaren-Ziel und mit Luxor ein Ziel in Ägypten an.   

Frachtverkehr

Die Luftfrachtentwicklung in Deutschland stagniert auf Grund der unterschiedlichen wirtschaftlichen Bedingungen in Europa und einem verlangsamten Wachstum in den globalen Märkten. Die am Jahresende erwarteten 740.000 Tonnen (-2%) entsprechen nicht ganz den Erwartungen. Von den Rückgängen betroffen sind sowohl die Express-Fracht als auch die allgemeine Luftfracht. Erfreulich ist die jüngste Platzierung in der weltweiten Rangliste der Frachtflughäfen. Köln/Bonn findet sich hier auf Platz 27 wieder.

Auf Grund des über Jahre hinweg starken Wachstums in der All-gemeinen Luftfracht muss das Cargo-Center CBCC erweitert wer-den. Dazu soll ein Investor gesucht werden, der nicht nur die Bau-maßnahmen übernimmt sondern auch den Betrieb. „Wir wollen so die Marktposition in diesem Segment nachhaltig ausbauen und damit mittel- und langfristig neue Arbeitsplätze schaffen“, begründet Michael Garvens den Plan. „Wir beabsichtigen, diese Erweiterung ohne betriebsbedingte Kündigungen zu realisieren“.

Wirtschaftliche Entwicklung

Trotz der rückläufigen Verkehrsentwicklung wird das geplante Jahresergebnis erreicht. Der Gewinn von 0,6 Millionen Euro fällt zwar 3,4 Millionen Euro geringer aus als im Vorjahr, „gibt aber in Anbetracht der schwierigen Marktlage Anlass zur Zufriedenheit“, so Michael Garvens. Die Umsatzerlöse steigen um 7,4 Millionen Euro auf 272,4 Millionen, was einem Plus von 2,8 Prozent entspricht. Sehr erfreulich entwickeln sich dabei die Erlöse aus dem Non-Aviation-Geschäft. Sie klettern gegenüber dem Vorjahr um 5 Prozent auf ein Allzeit-Hoch. 89,6 Millionen Euro trägt dieses Segment in diesem Jahr zu den Gesamterlösen bei.

Gebäude

Das neue Germanwings-Gebäude wird in diesen Tagen fristgerecht nach nur fünfmonatiger Bauzeit schlüsselfertig an seinen künftigen Nutzer übergeben. Das sechsgeschossige Gebäude mit 6.200 Quadratmetern Bürofläche entstand gegenüber der bisherigen Germanwings-Zentrale und wird künftig fast 400 Mitarbeiter beherbergen. Baukosten: 10 Millionen Euro.
Auf Hochtouren läuft die Erweiterung des UPS-Frachtzentrums, mit der die Sortierkapazität von 110.000 auf 190.000 Pakete steigt. Mit einem Volumen von 200 Millionen US-Dollar ist es die größte Gebäude- und Anlageninvestition außerhalb der USA in der Geschichte von UPS.

Flughafen erzielt positives Jahresergebnis

Der Köln Bonn Airport blickt auf ein wirtschaftlich erfolgreiches Jahr zurück. Die Flughafengesellschaft hat im vergangenen Geschäftsjahr einen Gewinn von 4 Millionen Euro nach Steuern erzielt. Das Verkehrsergebnis ist ambivalent: Während die Fracht mit 751.000 Tonnen einen neuen Rekordwert erreichte, war der Passagierverkehr mit einem Minus von knapp 4 Prozent bei 9,3 Millionen Fluggästen rückläufig.

„Wir bewegen uns in einem schwierigen Marktumfeld, das unser Wachstum bremst“, sagte Michael Garvens, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, bei der Präsentation der Jahresbilanz 2012. „Die Krise und Konsolidierung bei den Airlines schlägt voll auf die Flughäfen durch. Die aktuellen Zahlen der Branche sind alarmierend, nur noch 6 der 22 deutschen Verkehrsflughäfen werden im laufenden Geschäftsjahr schwarze Zahlen schreiben. Dank eines strikten Sparkurses werden wir dazugehören.“

Passagierverkehr

Der Konsolidierungskurs der deutschen Marktführer unter den Airlines hat den Köln Bonn Airport hart getroffen. Der Lufthansa-Konzern und Air Berlin haben Flugziele gestrichen und Frequenzen reduziert, was für den Köln Bonn Airport den Verlust von mehr als einer halben Million Passagiere zur Folge hat. Diese massiven Einbußen konnten die sechs neuen Fluggesellschaften am Köln Bonn Airport im vergangenen Jahr zwar abmildern, aber nicht vollständig kompensieren: Am Ende bleibt gegenüber dem Vorjahr ein Minus von 3,6 Prozent bei 9,3 Millionen Passagieren.

Betrachtet man die einzelnen Verkehrssegmente, so ist in Köln/Bonn vor allem der Inlandsverkehr von starken Rückgängen betroffen. Die Passagierzahl sank um 9 Prozent oder 310.000 Pas-sagiere. Ursächlich dafür ist die 2011 eingeführte Luftverkehrssteuer. „Diese nationale Sonderlast gehört abgeschafft. Sie ist wettbewerbsverzerrend und wirkt wie ein Wachstumsprogramm für ausländische Nachbar-Airports“, kritisierte Garvens. Die grenznahen Flughäfen in Eindhoven, Maastricht und Luxemburg zählten seit der Einführung der Ticketsteuer mehr als 1 Million zusätzliche Passagiere.

Frachtverkehr

Auf ein Rekordhoch kletterte die Fracht. Während das Tonnageaufkommen 2012 deutschlandweit um 3 Prozent gesunken ist, erreichte das Frachtvolumen mit 751.000 Tonnen ein Plus von 1 Prozent. Damit hat sich die Fracht am Köln Bonn Airport besser als der Markt entwickelt.

Auch im europäischen Vergleich behauptet sich Köln/Bonn gut gegenüber seinen Wettbewerbern. Dank UPS und FedEX, die am Flughafen ihre Drehkreuze betreiben, konnte Köln/Bonn Zuwächse verzeichnen, während alle anderen Frachtflughäfen in Europa – mit Ausnahme von Leipzig - mit Verlusten zu kämpfen hatten. So gelang dem Airport im vergangenen Jahr auch der Sprung unter die 30 größten Cargoflughäfen der Welt.

Sehr positiv entwickelte sich 2012 die Allgemeine Luftfracht. Dieses Segment legte am Köln Bonn Airport mit einem Plus von 71 Prozent auf knapp 40.200 Tonnen zu.

Wirtschaftliche Entwicklung

Im Jahr 2012 sanken die Umsatzerlöse um 2,4 Prozent auf 265 Millionen Euro. Davon entfallen mit 65,4 Prozent knapp zwei Drittel auf Flughafengebühren und Bodenverkehrsdienste, 32,4 Prozent auf Mieten, Pachten (Non-Aviation-Geschäft) und Versorgungsleistungen und 2,2 Prozent auf übrige Erträge. Damit haben sich vor allem die Umsätze im Non-Aviation-Geschäft auf hohem Niveau weiter verbessert und liegen nun bei 85,3 Millionen Euro – eine Verdopplung im Vergleich zum Jahr 2002. Der Rückgang der Umsatzerlöse insgesamt liegt hautsächlich im rückläufigen Passagieraufkommen begründet.

Der Materialaufwand verringerte sich um 3,6 Prozent auf 81,3 Millionen Euro. Dies ist im Wesentlichen auf höhere Sanierungsaufwendungen im Vorjahr, reduzierten Handlingkosten sowie auf Einsparungen im Energieeinkauf und Energieverbrauch zurückzuführen. Aufgrund des hohen Tarifabschlusses im Öffentlichen Dienst und eines Sondertarifabschlusses für die Feuerwehr stiegen die Personalkosten um 6,5 Prozent auf 106,7 Millionen Euro.

Das wirkt sich auch auf das Jahresergebnis aus, das sich von 10 Millionen Euro im Jahr 2011 auf 4 Millionen Euro in 2012 reduziert. Die Zahl der Beschäftigten zum 31.12.2012 blieb gegenüber dem Vorjahr mit 1.829 Beschäftigten unverändert. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr von 33,5 auf 34,7 Prozent.

Marktentwicklung

Die deutschen Flughäfen hatten 2013 den schlechtesten Start seit Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise. Im ersten Quartal verloren sie hunderttausende Passagiere, ein Minus von fast 3 Prozent. Neben den kleineren und mittleren Flughäfen rutschten mit Beginn des Winterflugplans 2012/13 auch die großen Drehkreuze ins Minus. Am Köln Bonn Airport fehlen durch den Umbau des Lufthansa-Konzerns im Winter bereits 230.000 Fluggäste, der Inlandsverkehr bricht um 20 Prozent ein. Neuzugänge wie Norwegian Air Shuttle werden allerdings ihr Engagement am Köln Bonn Airport ausweiten. Mit Beginn des Winterflugplans 2013/14 bietet die stark expandierende Low-Cost-Airline neben Oslo vier weitere Ziele von Köln/Bonn an.
Zusätzlich zur wirtschaftlich schwierigen Lage belasten die Streiks die Verkehrsentwicklung der Flughäfen. Seit 2010 wurde der Luftverkehr 20 Mal von verschiedenen Gewerkschaften bestreikt. Die Streikbilanz am Flughafen Köln/Bonn in diesem Jahr weist bereits 420 gestrichene Flüge, 41.200 Fluggäste weniger und 660.000 Euro Umsatzeinbußen aus.

Ausblick

Im Jahr 2013 geht die Flughafengesellschaft von weiter rückläufigen Passagierzahlen um 3 Prozent auf 9,1 Millionen Fluggäste und einem moderaten Frachtwachstum von 1 Prozent auf 760.000 Tonnen aus. Der Jahresüberschuss ist bei leicht steigenden Umsatzerlösen mit 600.000 Euro geplant. „In den letzten Jahren hatten wir rückläufige Passagierzahlen. Wir gehen davon aus, dass die Talsohle durchschritten ist und wir ab dem nächsten Jahr wieder Zuwächse vermelden können“, so Garvens.   

Um zukünftiges Verkehrswachstum abwickeln zu können, wird die Flughafengesellschaft in 2013 rund 45 Millionen Euro investieren.

Die bedeutendste Maßnahme ist der Neubau zur Erweiterung der Germanwings-Hauptverwaltung. Sie soll bis Ende 2013 bezugsfertig sein. Nicht nur, dass sich Germanwings zu Köln und zum Standort Airport bekennt, hier entstehen auch zusätzliche Arbeitsplätze.

„Um unsere Ziele zu erreichen, müssen wir unseren Sparkurs konsequent fortsetzen. Doch wir erwarten auch von der Politik, dass sie ihre Hausaufgaben macht und unsere Branche nicht zusätzlich belastet“, sagte der Flughafenchef. Nach der sehr erfolgreichen Petition mit mehr als 135.000 Unterschriften für eine Abschaffung der Luftverkehrssteuer müsse sich was bewegen. „Zudem ist es dringend an der Zeit, ein nationales Luftverkehrskonzept zu entwickeln, das sich unter anderem den Fragen widmet, wieviele Flughäfen das Land braucht und wieviele nachts offen sein müssen.“
Podestplatz für den Köln Bonn Airport: Bei den „World Airport Awards 2013“ des renommierten Londoner Luftfahrt- forschungsinstituts Skytrax landete der Flughafen Köln/Bonn in der Kategorie „Weltbester Flughafen 5 bis 10 Millionen Passagiere“ auf einem hervorragenden dritten Platz. Vor allem, weil das Skytrax-Ranking auf der Befragung von Passagieren basiert. Dies sei bereits das zweite Mal binnen weniger Wochen, dass Köln/Bonn in einer internationalen Qualitäts-Umfrage auf einem der vorderen Plätze gelandet ist.

Bei den international anerkannten „World Airport Awards“ werden jedes Jahr Flughäfen von Reisenden bewertet. Nach Angaben von Skytrax wurden für das 2013er Ranking weltweit an 395 Flughäfen über 12 Millionen Befragungen von Fluggästen mit über 100 unterschiedlichen Nationalitäten durchgeführt. Die Reisenden haben in insgesamt 39 verschiedenen Kategorien Noten vergeben – beispielsweise für die Service-Qualität von Check-In und Abfertigung, die Freundlichkeit des Personals sowie die Qualität des Shopping-Angebots.
Die große Start- und Landebahn des Köln Bonn Airport ist wegen Instandhaltungsarbeiten an den kommenden drei Wochenenden gesperrt. Am 13./14. April, 20./21. April und 27./28. April wird der Betrieb auf der Großen Bahn von Samstagmorgen 3.30 Uhr bis Sonntagabend 18 Uhr unterbrochen. Der Flugverkehr wird in dieser Zeit verstärkt über die zweitlängste Start- und Landebahn, die Querwindbahn, abgewickelt.
Mit Beginn des Jahres 2013 verlegt die Einsatzunterstützungsgruppe der Luftwaffe (EinsUstgGrpLw) ihre Versorgungsflüge für die deutschen ISAF-Kräfte in Afghanistan vom Stützpunkt Neubrandenburg-Trollenhagen in Mecklenburg-Vorpommern wieder zurück auf den militärischen Teil des Flughafen Köln/Bonn. Nach nunmehr acht Jahren Betrieb wird dieser Schritt mit der schlechten Infrastruktur des Flugplatzes Neubrandenburg-Trollenhagen und die fehlende Verfügbarkeit von militärischem Personal zum Be- und Entladen begründet. Weiterhin ist im Rahmen der aktuellen Bundeswehrreform bis Ende 2014 die Schließung des überwiegend militärisch genutzten Flugplatzes vorgesehen. Seit 2004 wurden von Trollenhagen aus mit mehr als 2.500 Transportflügen rund 77.000 Tonnen Versorgungsgüter für die in Afghanistan stationierten deutschen ISAF-Truppen befördert.

Bereits ab  4. Januar 2013 beginnt der gewerbliche Lufttransport für die deutschen Einsatzkontingente mit gecharterten Maschinen vom militärischen Teil des Flughafen Köln/Bonn in Richtung Mazar-e-Sharif/Afghanistan. Geplant ist ein Flugaufkommen von  5 bis 8 Wochenflügen in der Zeit zwischen 6:00 und 22:00 Uhr. Die Abflüge sind grundsätzlich für den frühen Nachmittag bis Abend vorgesehen. Die von der Luftwaffe und den Logistikunternehmen beauftragten Airlines Volga-Dnepr und Aviacon Zitotrans  (Russland), Silk Way und Uzbekistan Airways (Usbekistan) setzen hierfür ausschließlich Maschinen vom Typ Ilyushin IL76-TD und IL76-TD90 ein.

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