Jahresauftakt 2016 erfolgreich

Jahresauftakt fürs Geschichtsbuch: Am Köln Bonn Airport sind im Januar und Februar zusammen 1,39 Millionen Fluggäste gestartet und gelandet – so viel wie noch nie in den ersten beiden Monaten eines Jahres. Der bisherige Bestwert aus dem Jahr 2008 (1,31 Mio. Fluggäste) wurde deutlich übertroffen. Allein im Februar kletterte die Zahl der Passagiere auf 698.000 – das waren 32 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit konnte der Januar-Wert (+30%) noch einmal leicht übertroffen werden. „Wir freuen uns über diesen historischen  Jahresauftakt und steuern ganz klar auf einen neuen Passagierrekord zu“, sagt Flughafenchef Michael Garvens, der davon ausgeht, dass in 2016 die Marke von 11 Millionen Fluggästen deutlich übertroffen wird.

Köln/Bonn beschleunigt Wachstumstempo

Flughafen hebt Jahresprognose auf 10,2 Millionen Passagiere an

3,1 Millionen Euro Gewinn im laufenden Geschäftsjahr

Großes Passagierplus, erneuter Millionen-Gewinn: Der Flughafen Köln/Bonn erwartet im laufenden Geschäftsjahr 2015 deutlich mehr Fluggäste als bislang geplant und hat aufgrund der anhaltend hohen Zuwachsraten seine Prognose für das Gesamtjahr auf 10,2 Millionen Fluggäste angehoben. Im Vergleich zu 2014 entspricht dies einem Passagierplus von 8 Prozent. Die Flughafengesellschaft wird außerdem wie im vorangegangenen Jahr einen Gewinn von 3,1 Millionen Euro erwirtschaften.
„Die Entwicklung in 2015 ist überaus erfreulich. Köln/Bonn ist schon das ganze Jahr einer der wachstumsstärksten Flughäfen in Deutschland. Dieser Trend wird sich auch im nächsten Jahr fortsetzen“, sagte Flughafenchef Michael Garvens bei der Vorstellung der Quartalsbilanz. Auch für 2016 erwarte er ein signifikantes Passagierplus in der Größenordnung von rund 10 Prozent und einen entsprechenden Anstieg der Fluggastzahlen auf dann über 11 Millionen. „Die Ansiedlung der neuen Lufthansa-Langstreckentochter Eurowings und der Aufschwung der Low-Cost-Verkehre in Europa werden uns im nächsten Jahr einen zusätzlichen Schub geben“, erklärte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH.

In den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres zählte der Flughafen Köln/Bonn 7,71 Millionen Fluggäste – 7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Damit entwickelte sich der rheinische Flughafen besser als der Markt und gehörte zu den am schnellsten wachsenden deutschen Airports. Ende September lag Köln/Bonn im Ranking der wachstumsstärksten Flughäfen hinter Stuttgart und Hamburg auf Platz 3.

Der traditionell verkehrsärmere Winterflugplan ist von zahlreichen Angebotserweiterungen durch die Fluggesellschaften geprägt, die sich bereits im Schlussquartal 2015 deutlich positiv auf die Verkehrszahlen des Flughafens auswirken. „Wir erwarten den stärksten Winter in der Geschichte des Flughafens mit monatlichen Passagierzuwächsen von teilweise fast 20 Prozent“, so Garvens. Einer der wichtigsten Impulse kommt von der neuen Lufthansa-Tochter Eurowings, die ab November ab Köln/Bonn zu 10 Interkontinental-Zielen in Asien und der Karibik sowie in den Nahen Osten startet. „Wir wollen uns mit Eurowings im Langstreckensegment langfristig etablieren“, sagte Garvens. Zusätzlicher Wachstumstreiber ist die irische Ryanair, die zum Winterflugplan ihr Angebot ab Köln/Bonn von 11 auf 17 Ziele ausbaut.

Insgesamt werden im Winterflugplan, der ab dem 25. Oktober gilt, rund 5,4 Millionen Sitzplätze zu 87 Zielen von 22 Fluggesellschaften angeboten. Das entspricht einem Kapazitätsplus von 26 Prozent im Vergleich zum letzten Winter und gleichzeitig einem historischen Höchstwert für den Flughafen Köln/Bonn. Der neue Winterflugplan wird 19 gänzlich neue Ziele enthalten. Eurowings bietet erstmals 10 Langstrecken-Destinationen an, Ryanair 9 neue Verbindungen im Vergleich zum letzten Winter, zwei weitere Ziele nimmt Wizz Air (Sofia, Cluj) auf sowie jeweils eine neue Verbindung Intersky (Friedrichshafen) und Chalair (Lyon).
Darüber hinaus werden zahlreiche Verbindungen mit zusätzlichen Flügen aufgestockt. Allein Germanwings bietet im Winterflugplan 22 zusätzliche wöchentliche Flüge an und bleibt mit über 300 Starts pro Woche wichtigster Airline-Kunde am Köln Bonn Airport.

Wirtschaftliche Entwicklung

Aufgrund der positiven Verkehrsentwicklung wird wie schon 2014  ein Millionen-Überschuss erreicht. Der Gewinn der Flughafengesellschaft wird Ende des Jahres 3,1 Millionen Euro betragen – genauso viel wie im Vorjahr. „Das ist besonders wichtig, um die zukünftigen Investitionen zu sichern“, so Michael Garvens. Die Umsatzerlöse steigen in 2015 um 17,3 Millionen Euro auf 291,6 Millionen, was einem Plus von 6,3 Prozent entspricht.

Aktuelle Entwicklungen und Bauprojekte

Der neue Fernbus-Bahnhof am Flughafen Köln/Bonn wird wie geplant am 28. Oktober in Betrieb gehen. „Es wird der schönste Busbahnhof Kölns mit einer modernen Infrastruktur und einer 24-Stunden-Versorgung sein“, bekräftigte Garvens.

Der Flughafen wird zudem das Parkhaus 1 abreißen und durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzen. „Das jetzige Parkhaus ist sanierungsbedürftig. Der Neubau wird modernsten Anforderungen gerecht werden und rund 3.200 Stellplätze umfassen“, so Garvens. Bis 2019 soll der Neubau des P1 fertiggestellt sein. Die Kosten belaufen sich auf rund 45 Millionen Euro.

Ebenfalls mit Hochdruck laufen die Planungen für ein zweites Hotel auf dem Flughafengelände, mit dessen Bau voraussichtlich 2017 begonnen wird. Derzeit prüft die Flughafengesellschaft, ob sie das Hotel in Eigenregie baut oder einen kombinierten Betreiber- und Investorenwettbewerb durchführt. Standort bleibt die Fläche zwischen den beiden Terminals unmittelbar neben dem Flughafenbahnhof. Geplant ist ein Hotel der mittleren oder oberen Kategorie.

Flughafen erzielt 2014 Überschuss


Köln/Bonn macht Gewinnsprung

Flughafen erzielt 2014 einen Überschuss von 3,1 Millionen Euro

Mehr als 10 Millionen Fluggäste in diesem Jahr erwartet

Steigende Passagierzahlen und Zuwächse im Frachtgeschäft haben dem Köln Bonn Airport im zurückliegenden Geschäftsjahr 2014 einen Gewinnsprung beschert. Im Ergebnis nach Steuern erzielte die Flughafengesellschaft einen Überschuss von 3,1 Millionen Euro und verdreifachte damit ihren Gewinn. Die Zahl der Fluggäste kletterte 2014 um 4 Prozent auf 9,5 Millionen, die Luftfracht verbesserte sich auf 754.000 Tonnen, was einem moderaten Zuwachs von 2 Prozent entspricht und die Entwicklung im deutschen Luftfracht-Markt widerspiegelt.


„Nach drei schwierigen Jahren, die vor allem bei einheimischen Airlines von Kapazitätskürzungen und Kostensenkungen geprägt waren, sind wir 2014 auf den Wachstumspfad zurückgekehrt. Beim Passagierverkehr waren wir besser unterwegs als der deutsche Gesamtmarkt und auch das Frachtgeschäft hat unsere Erwartungen erfüllt. Unterm Strich war es ein sehr erfolgreiches Jahr“, sagte Michael Garvens, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, bei der heutigen Vorstellung der Bilanz 2014. Die guten Verkehrszahlen hätten sich positiv auf das Betriebsergebnis des Unternehmens ausgewirkt. „Vor allen wesentlichen Kennzahlen steht ein Plus. Köln/Bonn gehört nach wie vor zu den wenigen Flughäfen in Deutschland, die profitabel sind“, so Garvens.

Passagierverkehr 2014

Mit einem Plus von 4 Prozent auf 9,5 Millionen Fluggäste lag der Köln Bonn Airport 2014 über dem deutschen Marktwachstum (+3 %). Im August und September wurden jeweils über eine Million Passagiere abgefertigt. Getragen wurde der Aufschwung von den Low-Cost-Airlines, die ihr Streckennetz ausgebaut haben. Das gilt besonders für Norwegian und die irische Ryanair, die im vergangenen Jahr zusammen fast 210.000 zusätzliche Reisende beförderten.
Weitere 100.000 Passagiere entfielen auf Airlines, die 2014 neu vom Köln Bonn Airport aus gestartet sind (u.a. Flybe, Tailwind Airlines, Blue Air, Corendon). Zweiter wesentlicher Wachstums-treiber war der Touristik-Verkehr durch Ferienflieger wie SunExpress, Pegasus Airlines und Air Berlin.

Eine Trendwende gab es beim Inlandsverkehr: Erstmals seit drei Jahren konnte im vergangenen Jahr mit etwas mehr als 3 Millionen Fluggästen wieder ein leichter Zugewinn (+1,4%) auf innerdeutschen Strecken verzeichnet werden, nachdem die Einführung der Luftverkehrsteuer zu erheblichen Rückgängen geführt hatte. Vor allem die Flugzeuge zu den Geschäftsreisezielen Berlin, München und Hamburg waren gut ausgelastet. Auf diesen Strecken buchten 85.000 Fluggäste mehr.

Luftfracht 2014

Das Luftfracht-Volumen lag im Geschäftsjahr 2014 mit einem Plus von 2 Prozent bei 754.000 Tonnen und damit auf dem Niveau des Gesamtmarktes. „Angesichts der bestehenden konjunkturellen Unterschiede in Europa ist das ein gutes Ergebnis“, so Garvens. Im Vergleich der europäischen Expressfracht-Flughäfen war Köln/Bonn 2014 hinter Lüttich (+5%) und Leipzig (+3%) drittstärkster Airport im Wachstums-Ranking.

Wirtschaftsergebnis 2014

Durch die positive Entwicklung der Verkehrszahlen im Geschäftsjahr 2014 verbesserte sich das operative Ergebnis (EBITDA) des Flughafens auf 57,7 Millionen Euro (+9,3%). Mit 3,1 Millionen Euro wurde der Gewinn aus dem Vorjahr (1,0 Mio.) deutlich übertroffen. Die Umsatzerlöse kletterten auf 274,3 Millionen Euro (+1,2%). Die Einnahmen aus dem Non-Aviation-Geschäft (u.a. Shopping, Gastronomie, Parken), die 32 Prozent der Gesamterlöse ausmachten, erreichten mit 88,4 Millionen Euro im fünften Jahr in Folge einen neuen Höchststand.
Den größten Beitrag zum Umsatz leistet weiterhin das originäre Geschäft mit dem Flugbetrieb. 62 Prozent der Einnahmen wurden 2014 aus Gebühren- und Entgelten sowie mit den Dienst-leistungen am Boden erzielt.

Auf der Kostenseite gingen die Materialaufwendungen auf 84,2 Millionen Euro zurück (-7,4%). Einer der wesentlichen Gründe waren geringere Ausgaben für Enteisungsmittel infolge des milden Winters. Auch die Personalkosten blieben trotz einer durchschnittlichen Tarifsteigerung von rund 3 Prozent mit 115,1 Millionen Euro in etwa auf Vorjahresniveau (2013: 114,8 Mio. Euro). Hier wirkte sich bereits ein Vorruhestands- und Abfindungsprogramm positiv aus, wodurch 45 Mitarbeiter das Unternehmen freiwillig verlassen haben.
Aufgrund der guten wirtschaftlichen Entwicklung im Geschäftsjahr 2014 konnte die Verschuldung des Flughafens zurückgeführt werden. Zum 31. Dezember beliefen sich die Verbindlichkeiten auf 318,1 Millionen Euro, das sind 33 Millionen Euro weniger als 2013. Insgesamt hat der Airport in den vergangenen fünf Jahren 92,1 Millionen Euro Schulden abgebaut. Das Eigenkapital betrug 262,7 Millionen Euro (+1,2%), die Eigenkapital-Quote verbesserte sich auf 36,7 Prozent (34,9%).
Die Zahl der Beschäftigten bei der Flughafengesellschaft lag zum Stichtag 31. Dezember 2014 bei 1.807.

Verkehrsentwicklung 2015

Im Jahr 2015 setzt sich der Wachstumstrend des Flughafens fort, im März (+12%) und Mai (+10%) mit zweistelligem Passagierplus. Im ersten Halbjahr lag die Zahl der Fluggäste in Köln/Bonn bei über 4,5 Millionen – 8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. In den ersten vier Monaten des Jahres ist Köln/Bonn doppelt so schnell gewachsen wie der deutsche Passagiermarkt (+4%) und belegte im Ranking der wachstumsstärksten Flughäfen Rang 3. Größter Wachstumstreiber unter den Airlines ist Ryanair, die ihr Netz zum vorigen Winterflugplan ausgebaut hat und in den ersten sechs Monaten des Jahres rund 310.000 Passagiere mehr beförderte als im Vergleichszeitraum 2014. Einen regelrechten Boom mit hohen Passagierzuwächsen verzeichnen die touristischen Verkehre zu europäischen Urlaubszielen. Neue Airlines (Flybe, Onur Air, Blue Air) und die touristischen Verkehre (Wizz Air, SunExpress) trugen mit rund 80.000 zusätzlichen Fluggästen im ersten Halbjahr ebenfalls zum Wachstum bei. „Im klassischen Urlaubsgeschäft gewinnen wir Marktanteile, vor allem im Wettbewerb mit Düsseldorf“, so Garvens.

Geschäftsjahr 2015

Der Köln Bonn Airport rechnet auch für 2015 mit steigenden Passagier- und Frachtzahlen. Erstmals seit 2008 soll am Jahresende die Marke von 10 Millionen Fluggästen geknackt werden – was einem Plus von 6 Prozent entspricht. Und auch die Luftfracht wird wieder leicht um 1,4 Prozent auf 765.000 Tonnen zulegen. Das Gewinnziel liegt bei 1,0 Million Euro. Nicht nur im Sommerflugplan, wenn der Airport ein durchschnittliches Verkehrswachstum von 5 Prozent erwartet und die Marke von 1 Million Passagieren im Juli, August und September übertroffen werden soll, sondern auch zum Jahresende geht es weiter aufwärts. Die neue Lufthansa-Tochter Eurowings bietet ab November 36 wöchentliche Langstreckenflüge zu zehn Fernzielen ab Köln/Bonn an – unter anderem nach Dubai, Thailand und in die Karibik. „Darauf freuen wir uns besonders. Mit Eurowings wird Köln/Bonn in der europäischen Flughafen-landschaft wieder eine Adresse im Langstrecken-Segment“, so Garvens.
Auch die irische Ryanair wird ab Herbst für Passagierzuwächse sorgen. Die Airline wird zwei weitere Flugzeuge am Köln Bonn Airport fest stationieren und ihr Strecken-Angebot zum Winter-flugplan auf 17 Ziele ausbauen.

Bis zum Jahr 2022 wird der Flughafen im Rahmen des größten Instandhaltungs- und Sanierungsprogramms seiner Geschichte rund 100 Mio. Euro in den Erhalt der Infrastruktur investieren. Allein 70 Millionen Euro fließen in die Sanierung der großen Start- und Landebahn, der Querwindbahn, des Entwässerungs-systems, des Taxiway Bravo und in die Ausbesserung von Flächen. „Unsere Infrastruktur ist unser Herzstück. Mit den Investitionen in den nächsten Jahren stellen wir die Weichen für eine prosperierende Zukunft des Flughafens“, sagt Flughafenchef Michael Garvens.

Der Flughafen wird zudem ein neues Hotel bauen. Eine entsprechende Machbarkeitsstudie liegt vor. Das Hotel im Segment 3 bis 4 Sterne wird in zentraler Lage zwischen den beiden Terminals, in unmittelbarer Nähe zum ICE-Bahnhof entstehen.

Köln Bonn Airport - 2013 leichte Rückgänge bei den Verkehrszahlen - Aufwärtstrend zum Jahresende

Mit einem von Verkehrszuwächsen geprägten vierten Quartal beendet der Köln Bonn Airport das Geschäftsjahr 2013. Insgesamt starteten und landeten in Köln/Bonn 2013 rund 9,1 Millionen Passagiere. Das entspricht einem moderaten Minus von 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und ist auf die Luftverkehrssteuer und den anhaltenden Sparkurs bei den deutschen Airlines zurückzuführen. Die Luftfracht liegt mit rund 738.000 Tonnen leicht unter den Erwartungen (-2 Prozent), legt aktuell aber ebenfalls zu.

In der ersten Jahreshälfte hatten wir relativ starke Rückgänge beim Inlandsverkehr, die wir trotz der positiven Entwicklung aufs Jahr gesehen nicht ganz kompensieren konnten. Aber die Trendwende ist geschafft“, erklärt Flughafenchef Michael Garvens. So verzeichnet der Köln Bonn Airport seit September jeden Monat ein stabiles Plus bei den Passagierzahlen – im November und Dezember jeweils 3 Prozent im Vergleich zu 2012. „Neue Airlines wie Norwegian und ein deutlich ausgebautes Angebot im Touristik-Segment bringen uns wieder mehr Fluggäste“, so Garvens. Dieser Trend werde sich 2014 fortsetzen. „Wir rechnen für das Gesamtjahr mit einem Passagier-Plus.“

Bei der Luftfracht ging die Tonnage im Vorjahresvergleich leicht zurück – auf insgesamt rund 738.000 Tonnen (-2 Prozent). „Die Fracht ist stark konjunkturabhängig und war 2013 nicht so wachstumsstark wie erwartet“, erklärt Garvens. Allerdings befinde sich auch dieses Segment im Aufwind. „Im vierten Quartal hat das Frachtgeschäft merklich angezogen. Wenn die Konjunkturprognosen eintreten, werden wir 2014 wieder ein Wachstum bei der Luftfracht haben“, so Garvens.

Köln Bonn Airport - Geschäftsjahr 2013

Köln/Bonn landet in der Gewinnzone

Leichte Verkehrsrückgänge bei schwieriger Marktlage

Der Köln Bonn Airport schreibt weiter schwarze Zahlen. Mit einem Gewinn von 0,6 Millionen Euro wird das Unternehmen das Geschäftsjahr 2013 abschließen. Das Passagier- und das Frachtauf-kommen werden gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig sein. Die Zahl der Fluggäste geht um 2 Prozent auf 9,1 Millionen zurück. Der Frachtumschlag liegt mit 740.000 Tonnen ebenfalls um 2 Prozent unter Vorjahresniveau.
„Nur noch 6 von 22 internationalen Verkehrsflughäfen in Deutschland landen in diesem Jahr in der Gewinnzone. Dazu zählen erfreulicherweise auch wir“, sagt Michael Garvens, Vorsitzender der Geschäftsführung des Köln Bonn Airport. „Die Folgen der riesigen Sparprogramme der großen deutschen Airlines belasten unser Ergebnis ebenso wie die anhaltenden Auswirkungen der Luftverkehrssteuer. Aber die Talsohle ist durchschritten. Ab Winter geht’s wieder bergauf.“
     

Passagierverkehr

Im September wurde mit 1 Prozent erstmals in diesem Jahr ein leichtes Plus bei den Fluggastzahlen erreicht. Damit setzt sich die Erholung fort, die bereits mit Beginn des Sommerflugplans eingesetzt hat. Noch im ersten Quartal des Jahres hatte sich ein deutliches Minus von 9 Prozent ergeben, was einerseits aus dem strikten Konsolidierungskurs der Großkunden Lufthansa und Air Berlin und andererseits aus dem stark rückläufigen Inlandsverkehr, bedingt durch die Luftverkehrssteuer, resultierte. Zusätzlich belastend wirkten die Betriebsaufgaben klassischer Charterairlines wie XL-Airways und German Sky Airlines, wodurch alleine 185.000 Passagiere fehlen.

Im aktuellen Sommerflugplan fällt der Rückgang mit minus 2 Prozent sehr viel geringer aus, bedingt vor allem durch Zugewinne bei Ryanair und den Türkei-Carriern SunExpress, Pegasus und Turkish Airlines. Bis zum Jahresende erwartet der Köln Bonn Airport 9,1 Millionen Passagiere; im letzten Jahr wurden noch 9,3 Millionen (-2%) gezählt. Lediglich die 4 größten deutschen Flughäfen vermelden im bisherigen Jahresverlauf Wachstum oder – wie Frankfurt – eine stabile Entwicklung. Richtet man den Blick allein auf den Inlandsverkehr, so verlieren alle deutschen Airports in diesem Segment Passagiere, auch die großen. „Dies ist ein deutlicher Beweis für die schädliche Wirkung der Luftverkehrssteuer. Wir hoffen, dass die neue Bundesregierung diese Steuer abschafft“, so Garvens.

Im Winterflugplan, der Ende Oktober startet, finden sich zahlreiche neue Strecken. Der Lufthansa-Konzern mit Lufthansa, Germanwings und Austrian Airlines hat Marrakesch, Edinburgh, Ankara, Fuerteventura und Palermo neu im Programm. Die auf-strebende Norwegian stärkt mit Alicante, Málaga, Gran Canaria und Teneriffa das Spanien-Geschäft. Ryanair nimmt Málaga und Teneriffa in den Flugplan auf. Sun-Express bietet mit Fuerteventura, Teneriffa und La Palma drei Kanaren-Ziel und mit Luxor ein Ziel in Ägypten an.   

Frachtverkehr

Die Luftfrachtentwicklung in Deutschland stagniert auf Grund der unterschiedlichen wirtschaftlichen Bedingungen in Europa und einem verlangsamten Wachstum in den globalen Märkten. Die am Jahresende erwarteten 740.000 Tonnen (-2%) entsprechen nicht ganz den Erwartungen. Von den Rückgängen betroffen sind sowohl die Express-Fracht als auch die allgemeine Luftfracht. Erfreulich ist die jüngste Platzierung in der weltweiten Rangliste der Frachtflughäfen. Köln/Bonn findet sich hier auf Platz 27 wieder.

Auf Grund des über Jahre hinweg starken Wachstums in der All-gemeinen Luftfracht muss das Cargo-Center CBCC erweitert wer-den. Dazu soll ein Investor gesucht werden, der nicht nur die Bau-maßnahmen übernimmt sondern auch den Betrieb. „Wir wollen so die Marktposition in diesem Segment nachhaltig ausbauen und damit mittel- und langfristig neue Arbeitsplätze schaffen“, begründet Michael Garvens den Plan. „Wir beabsichtigen, diese Erweiterung ohne betriebsbedingte Kündigungen zu realisieren“.

Wirtschaftliche Entwicklung

Trotz der rückläufigen Verkehrsentwicklung wird das geplante Jahresergebnis erreicht. Der Gewinn von 0,6 Millionen Euro fällt zwar 3,4 Millionen Euro geringer aus als im Vorjahr, „gibt aber in Anbetracht der schwierigen Marktlage Anlass zur Zufriedenheit“, so Michael Garvens. Die Umsatzerlöse steigen um 7,4 Millionen Euro auf 272,4 Millionen, was einem Plus von 2,8 Prozent entspricht. Sehr erfreulich entwickeln sich dabei die Erlöse aus dem Non-Aviation-Geschäft. Sie klettern gegenüber dem Vorjahr um 5 Prozent auf ein Allzeit-Hoch. 89,6 Millionen Euro trägt dieses Segment in diesem Jahr zu den Gesamterlösen bei.

Gebäude

Das neue Germanwings-Gebäude wird in diesen Tagen fristgerecht nach nur fünfmonatiger Bauzeit schlüsselfertig an seinen künftigen Nutzer übergeben. Das sechsgeschossige Gebäude mit 6.200 Quadratmetern Bürofläche entstand gegenüber der bisherigen Germanwings-Zentrale und wird künftig fast 400 Mitarbeiter beherbergen. Baukosten: 10 Millionen Euro.
Auf Hochtouren läuft die Erweiterung des UPS-Frachtzentrums, mit der die Sortierkapazität von 110.000 auf 190.000 Pakete steigt. Mit einem Volumen von 200 Millionen US-Dollar ist es die größte Gebäude- und Anlageninvestition außerhalb der USA in der Geschichte von UPS.

Köln Bonn Airport - Bilanz 2012

Flughafen erzielt positives Jahresergebnis

Der Köln Bonn Airport blickt auf ein wirtschaftlich erfolgreiches Jahr zurück. Die Flughafengesellschaft hat im vergangenen Geschäftsjahr einen Gewinn von 4 Millionen Euro nach Steuern erzielt. Das Verkehrsergebnis ist ambivalent: Während die Fracht mit 751.000 Tonnen einen neuen Rekordwert erreichte, war der Passagierverkehr mit einem Minus von knapp 4 Prozent bei 9,3 Millionen Fluggästen rückläufig.

„Wir bewegen uns in einem schwierigen Marktumfeld, das unser Wachstum bremst“, sagte Michael Garvens, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, bei der Präsentation der Jahresbilanz 2012. „Die Krise und Konsolidierung bei den Airlines schlägt voll auf die Flughäfen durch. Die aktuellen Zahlen der Branche sind alarmierend, nur noch 6 der 22 deutschen Verkehrsflughäfen werden im laufenden Geschäftsjahr schwarze Zahlen schreiben. Dank eines strikten Sparkurses werden wir dazugehören.“

Passagierverkehr

Der Konsolidierungskurs der deutschen Marktführer unter den Airlines hat den Köln Bonn Airport hart getroffen. Der Lufthansa-Konzern und Air Berlin haben Flugziele gestrichen und Frequenzen reduziert, was für den Köln Bonn Airport den Verlust von mehr als einer halben Million Passagiere zur Folge hat. Diese massiven Einbußen konnten die sechs neuen Fluggesellschaften am Köln Bonn Airport im vergangenen Jahr zwar abmildern, aber nicht vollständig kompensieren: Am Ende bleibt gegenüber dem Vorjahr ein Minus von 3,6 Prozent bei 9,3 Millionen Passagieren.

Betrachtet man die einzelnen Verkehrssegmente, so ist in Köln/Bonn vor allem der Inlandsverkehr von starken Rückgängen betroffen. Die Passagierzahl sank um 9 Prozent oder 310.000 Pas-sagiere. Ursächlich dafür ist die 2011 eingeführte Luftverkehrssteuer. „Diese nationale Sonderlast gehört abgeschafft. Sie ist wettbewerbsverzerrend und wirkt wie ein Wachstumsprogramm für ausländische Nachbar-Airports“, kritisierte Garvens. Die grenznahen Flughäfen in Eindhoven, Maastricht und Luxemburg zählten seit der Einführung der Ticketsteuer mehr als 1 Million zusätzliche Passagiere.

Frachtverkehr

Auf ein Rekordhoch kletterte die Fracht. Während das Tonnageaufkommen 2012 deutschlandweit um 3 Prozent gesunken ist, erreichte das Frachtvolumen mit 751.000 Tonnen ein Plus von 1 Prozent. Damit hat sich die Fracht am Köln Bonn Airport besser als der Markt entwickelt.

Auch im europäischen Vergleich behauptet sich Köln/Bonn gut gegenüber seinen Wettbewerbern. Dank UPS und FedEX, die am Flughafen ihre Drehkreuze betreiben, konnte Köln/Bonn Zuwächse verzeichnen, während alle anderen Frachtflughäfen in Europa – mit Ausnahme von Leipzig - mit Verlusten zu kämpfen hatten. So gelang dem Airport im vergangenen Jahr auch der Sprung unter die 30 größten Cargoflughäfen der Welt.

Sehr positiv entwickelte sich 2012 die Allgemeine Luftfracht. Dieses Segment legte am Köln Bonn Airport mit einem Plus von 71 Prozent auf knapp 40.200 Tonnen zu.

Wirtschaftliche Entwicklung

Im Jahr 2012 sanken die Umsatzerlöse um 2,4 Prozent auf 265 Millionen Euro. Davon entfallen mit 65,4 Prozent knapp zwei Drittel auf Flughafengebühren und Bodenverkehrsdienste, 32,4 Prozent auf Mieten, Pachten (Non-Aviation-Geschäft) und Versorgungsleistungen und 2,2 Prozent auf übrige Erträge. Damit haben sich vor allem die Umsätze im Non-Aviation-Geschäft auf hohem Niveau weiter verbessert und liegen nun bei 85,3 Millionen Euro – eine Verdopplung im Vergleich zum Jahr 2002. Der Rückgang der Umsatzerlöse insgesamt liegt hautsächlich im rückläufigen Passagieraufkommen begründet.

Der Materialaufwand verringerte sich um 3,6 Prozent auf 81,3 Millionen Euro. Dies ist im Wesentlichen auf höhere Sanierungsaufwendungen im Vorjahr, reduzierten Handlingkosten sowie auf Einsparungen im Energieeinkauf und Energieverbrauch zurückzuführen. Aufgrund des hohen Tarifabschlusses im Öffentlichen Dienst und eines Sondertarifabschlusses für die Feuerwehr stiegen die Personalkosten um 6,5 Prozent auf 106,7 Millionen Euro.

Das wirkt sich auch auf das Jahresergebnis aus, das sich von 10 Millionen Euro im Jahr 2011 auf 4 Millionen Euro in 2012 reduziert. Die Zahl der Beschäftigten zum 31.12.2012 blieb gegenüber dem Vorjahr mit 1.829 Beschäftigten unverändert. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr von 33,5 auf 34,7 Prozent.

Marktentwicklung

Die deutschen Flughäfen hatten 2013 den schlechtesten Start seit Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise. Im ersten Quartal verloren sie hunderttausende Passagiere, ein Minus von fast 3 Prozent. Neben den kleineren und mittleren Flughäfen rutschten mit Beginn des Winterflugplans 2012/13 auch die großen Drehkreuze ins Minus. Am Köln Bonn Airport fehlen durch den Umbau des Lufthansa-Konzerns im Winter bereits 230.000 Fluggäste, der Inlandsverkehr bricht um 20 Prozent ein. Neuzugänge wie Norwegian Air Shuttle werden allerdings ihr Engagement am Köln Bonn Airport ausweiten. Mit Beginn des Winterflugplans 2013/14 bietet die stark expandierende Low-Cost-Airline neben Oslo vier weitere Ziele von Köln/Bonn an.
Zusätzlich zur wirtschaftlich schwierigen Lage belasten die Streiks die Verkehrsentwicklung der Flughäfen. Seit 2010 wurde der Luftverkehr 20 Mal von verschiedenen Gewerkschaften bestreikt. Die Streikbilanz am Flughafen Köln/Bonn in diesem Jahr weist bereits 420 gestrichene Flüge, 41.200 Fluggäste weniger und 660.000 Euro Umsatzeinbußen aus.

Ausblick

Im Jahr 2013 geht die Flughafengesellschaft von weiter rückläufigen Passagierzahlen um 3 Prozent auf 9,1 Millionen Fluggäste und einem moderaten Frachtwachstum von 1 Prozent auf 760.000 Tonnen aus. Der Jahresüberschuss ist bei leicht steigenden Umsatzerlösen mit 600.000 Euro geplant. „In den letzten Jahren hatten wir rückläufige Passagierzahlen. Wir gehen davon aus, dass die Talsohle durchschritten ist und wir ab dem nächsten Jahr wieder Zuwächse vermelden können“, so Garvens.   

Um zukünftiges Verkehrswachstum abwickeln zu können, wird die Flughafengesellschaft in 2013 rund 45 Millionen Euro investieren.

Die bedeutendste Maßnahme ist der Neubau zur Erweiterung der Germanwings-Hauptverwaltung. Sie soll bis Ende 2013 bezugsfertig sein. Nicht nur, dass sich Germanwings zu Köln und zum Standort Airport bekennt, hier entstehen auch zusätzliche Arbeitsplätze.

„Um unsere Ziele zu erreichen, müssen wir unseren Sparkurs konsequent fortsetzen. Doch wir erwarten auch von der Politik, dass sie ihre Hausaufgaben macht und unsere Branche nicht zusätzlich belastet“, sagte der Flughafenchef. Nach der sehr erfolgreichen Petition mit mehr als 135.000 Unterschriften für eine Abschaffung der Luftverkehrssteuer müsse sich was bewegen. „Zudem ist es dringend an der Zeit, ein nationales Luftverkehrskonzept zu entwickeln, das sich unter anderem den Fragen widmet, wieviele Flughäfen das Land braucht und wieviele nachts offen sein müssen.“

Köln Bonn Airport - Bilanz 2010

9,85 Millionen Passagiere und 647.000 Tonnen Fracht in 2010 - Der Köln Bonn Airport beschließt das Jahr 2010 mit Zuwächsen im Passagier- und Frachtverkehr. Trotz der Aschewolke im Frühjahr und des Wintereinbruchs im Dezember werden am Ende des laufenden Jahres 9,85 Millionen Menschen von oder nach Köln/Bonn geflogen sein ein leichtes Plus von 1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders erfreulich ist das zweistellige Wachstum bei der Fracht. In diesem Jahr wurden hier 647.000 Tonnen Fracht umgeschlagen, ein satter Zugewinn von 16 Prozent im Vergleich zu 559.000 Tonnen im Jahr 2009. Größter Wachstumstreiber im Passagierverkehr ist Germanwings. Die Winterflugplan-Ziele wie Madrid, Friedrichshafen, Kopenhagen, Ankara und Tel Aviv sind die Basis für eine weitere stabile Passagierentwicklung am Köln Bonn Airport. Auch für den Sommerflugplan stehen schon viele neue Ziele fest. Verbindungen nach Bari, Pisa und Cagliari kommen hinzu. Zudem fliegt Germanwings für TUI Deutschland im Vollcharter nach Marrakesch (Marokko). Air Berlin als zweitgrößte Airline am Köln Bonn Airport steuert im Sommerflugplan Casablanca (Marokko) und Enfidha (Tunesien) an. Tuifly fliegt nach Boa Vista und Sal auf den Kapverdischen Inseln, Hurghada (Ägypten) und ebenfalls nach Enfidha. Easyjet verbindet Köln/Bonn mit der schottischen Hauptstadt Edinburgh. Zurück am Köln Bonn Airport ist auch Air France. Ab dem 10. Januar 2011 steuert die Airline Paris an. Insgesamt fliegen 35 Fluggesellschaften zu 120 Zielen in 30 Ländern.
Trotz einiger Turbulenzen im Luftverkehr hat der Köln Bonn Airport 2011 eines seiner bislang besten Wirtschaftsergebnisse erzielt. Auch die Verkehrszahlen entwickelten sich in einem schwierigen politischen und wirtschaftlichen Umfeld insgesamt gesehen positiv. „Unser nun schon 10 Jahre währendes Geschäftsmodell mit den beiden Säulen Low-Cost- und Frachtverkehr hat sich auch 2011 wieder bewährt“, sagte Michael Garvens, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, bei der Präsentation der Jahresbilanz 2011. Die Umsatzerlöse stiegen auf 271,5 Millionen Euro, der Gewinn beträgt 10 Millionen Euro. Für die Fracht war das Jahr 2011 ein Rekordjahr. Mit knapp 743.000 Tonnen Luftfracht wurde so viel Tonnage wie noch nie in der Geschichte des Flughafens umgeschlagen. Bescheidener fiel die Entwicklung der Passagierzahlen aus, die mit 9,63 Millionen leicht unter dem Vorjahresniveau liegen. Der Köln Bonn Airport bleibt der Jobmotor in der Region. Mehr als 1.100 neue Arbeitsplätze sind in den vergangenen zwei Jahren am Flughafen Köln/Bonn entstanden, ein Plus von 9 Prozent im Vergleich zu 2009. Das geht aus der aktuellen Arbeitsstättenbefragung am Köln Bonn Airport hervor. Damit sind hier innerhalb der letzten 10 Jahre mehr als 3.800 Arbeitsplätze entstanden, ein Zuwachs von 40 Prozent. Insgesamt arbeiten 13.375 Menschen in 128 Betrieben am Airport. Auch bei der Flughafengesellschaft stieg die Zahl der Beschäftigten um 19 auf 1.829 Mitarbeiter.
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