Der Köln Bonn Airport wächst weiter in Rekordtempo: Im Januar zählte der Flughafen 689.666 Passagiere. Das waren 160.000 mehr als im Vorjahresmonat – ein sattes Plus von 30 Prozent. „Das sind Wachstumszahlen, die wir zuletzt vor über 10 Jahren zu Beginn des Low-Cost-Booms gesehen haben. Und auch in den kommenden Monaten rechnen wir mit einem steilen Aufwärtstrend, der uns viele zusätzliche Passagiere und deutlich zweistellige Wachstumsraten bescheren wird“, sagt Flughafenchef Michael Garvens.

Der Zuwachs von 30 Prozent im Januar ist der zweitbeste Wert in der jüngeren Geschichte des Airports. Lediglich im Oktober 2003, als die damals neuen Low-Cost-Carrier Germanwings und Hapag-Lloyd Express in Köln/Bonn für einen rasanten Aufschwung sorgten, lag das monatliche Wachstum bei 41 Prozent oder 220.000 Passagieren.

Hauptgründe für die aktuell positive Entwicklung sind vor allem der Start der neuen Lufthansa-Tochtergesellschaft Eurowings, die seit November vorigen Jahres 10 Low-Cost-Langstrecken ab Köln/Bonn anbietet, und das Wachstum der irischen Ryanair.

Der Flughafen Köln/Bonn gehört aktuell zu den am schnellsten wachsenden Airports in Deutschland. Bereits im abgelaufenen 4. Quartal 2015 lag Köln/Bonn mit einem Plus von 17 Prozent an der Spitze der großen Verkehrsflughäfen.

Köln/Bonn blickt auf verkehrsreiches Jahr 2014

Köln/Bonn blickt auf verkehrsreiches Jahr 2014 - Passagierverkehr und Luftfracht legen deutlich zu

Der Köln Bonn Airport blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2014. 9,5 Millionen Passagiere verzeichnet der Flughafen in diesem Jahr – ein deutliches Plus von 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Und auch bei der Luftfracht konnte Köln/Bonn zulegen: Insgesamt wurden 753.000 Tonnen Waren und Güter umgeschlagen.
Damit liegt das Frachtaufkommen 2 Prozent über dem Niveau von 2013.
 
„Das Jahr 2014 hat unsere Erwartungen übertroffen. Wir haben uns besser entwickelt als der deutsche Passagiermarkt, teilweise mit monatlichen Wachstumsraten jenseits der 5 Prozent. Im August und September konnten wir zweimal hintereinander die Marke von einer Million Passagieren knacken. Ohne die zahlreichen Streiks wären wir sogar noch etwas besser unterwegs gewesen, aber alles in allem ist das eine sehr erfreuliche Entwicklung“, sagt Michael Garvens, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. Highlight sei die erfolgreiche Bewerbung um die Ansiedlung der neuen Lufthansa-Tochter „Eurowings“ gewesen, die ab Ende 2015 in Köln/Bonn Low-Cost-Langstrecken anbieten wird. „Das war natürlich ein Riesenerfolg für uns“, so der Flughafenchef.

Besonders stark war 2014 die Nachfrage im Touristik-Segment, insbesondere Richtung Spanien und Türkei. Allein im Urlaubsmonat August wurden in Köln/Bonn fast eine halbe Million Touristen gezählt – ein Plus von 9 Prozent. Zu den Wachstumsträgern bei den Airlines gehören der Lufthansa-Konzern, Air Berlin und Condor mit ihrer neu aufgenommenen Langstreckenverbindung nach Varadero. Einen Rekord gab es zudem bei den Transitverkehren: 360.000 Passagiere nutzen Köln/Bonn als Umsteige-Flughafen – ein Plus von gut 25 Prozent gegenüber 2013.

Die leichten Zuwächse (+2 Prozent) bei der Luftfracht sind auf die konjunkturelle Erholung zurückzuführen. „Die Fracht hat sich von ihrem Tief 2013 etwas erholt, konnte mit dem Passagierverkehr aber nicht ganz mithalten“, sagt Garvens.

Köln/Bonn zurück auf Wachstumskurs

Köln/Bonn zurück auf Wachstumskurs - Passagierverkehr legt zu - Rekorde bei Fracht und Non-Aviation

Der Köln Bonn Airport befindet sich auf Wachstumskurs: 2014 wird der Flughafen im Passagierverkehr und beim Frachtumschlag deutlich zulegen und einen Überschuss von 1 Million Euro erwirtschaften. Die Zahl der Fluggäste steigt um 4 Prozent auf 9,4 Millionen. Die umgeschlagene Frachtmenge wird 3 Prozent über dem Niveau des Vorjahres liegen – und zum Jahresende das Allzeithoch von 760.000 Tonnen erreichen.

„Wir verzeichnen seit über einem Jahr einen stabilen Aufwärtstrend, der uns am Jahresende in beiden Verkehrssegmenten deutliche Zuwächse und ein erneut positives Betriebsergebnis von einer Million Euro bescheren wird“, sagt Michael Garvens, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. Besonders erfreulich sei, dass Köln/Bonn sich im laufenden Jahr besser als der deutsche Markt entwickelt habe. Dies sei gleich auf mehrere positive Faktoren zurückzuführen. „Große Kunden wie der Lufthansa-Konzern und Air Berlin haben ihre Kapazitäten aufgestockt, die Touristik hat uns eine starke Sommersaison beschert und auch die Low-Cost-Carrier wachsen wieder“, erklärt Garvens. Zudem wird bei der Luftfracht in diesem Jahr ein neues historisches Rekordergebnis erzielt. „Der Markt hat sich vom schwächeren Jahr 2013 erholt.“   

Passagierverkehr

Seit September 2013 weist die monatliche Passagierstatistik für den Flughafen Köln/Bonn durchgängig Zuwachsraten aus. In den Sommermonaten Juni bis September 2014 betrug das Wachstum jeweils 5 Prozent. So war beispielsweise der September mit exakt 1.033.371 Passagieren der beste Monat seit 4 Jahren, das heißt seit September 2010. Auch im August wurde die Marke von 1 Million Fluggästen übertroffen.

Ein wesentlicher Grund dafür ist der Kapazitätsaufbau beim Lufthansa-Konzern und bei Air Berlin: Nach zuletzt drei Jahren, in denen das Sitzplatzangebot aufgrund des Sparkurses bei beiden Airlines zurückgegangen ist, sind die Kapazitäten wieder ausgebaut worden. „Der Lufthansa-Konzern und Air Berlin sind zwei unserer größten Wachstumstreiber“, so Garvens mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr. Auch das Touristik-Geschäft hat in dieser Saison wieder angezogen und dem Flughafen zusätzlichen Aufwind beschert.

Im Ranking der wachstumsstärksten deutschen Airports rangiert Köln/Bonn mit einem Plus von 4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr Ende des dritten Quartals auf Rang vier. Und es hätte sogar noch etwas mehr sein können: Durch Streiks gingen in diesem Jahr schon rund 56.000 Passagiere verloren.

Auch im Schlussquartal dieses Jahres werden am Köln Bonn Airport mehr Passagiere erwartet als im Vorjahr. Highlight im aktuellen Winterflugplan ist die neue Langstreckenverbindung nach Varadero/Kuba: Seit dem 4. November fliegt Condor einmal pro Woche von Köln in die Karibik. Dazu hat Ryanair zum Winterflugplan eine Basis eröffnet und steuert mit London, Dublin, Rom, Riga und Madrid 5 neue Ziele an. Und auch Germanwings baut ihr Angebot in der Winterflugplan-Periode um Strecken nach Dublin, Faro, Hurghada, Larnaca und Stockholm aus. Dazu kommen zusätzliche Flüge im Osteuropa- und Touristikverkehr. „Auch in den traditionell schwächeren Wintermonaten sind wir besser unterwegs als im Vorjahr“, sagt Garvens.

Frachtverkehr

Seit Jahresbeginn wird in Deutschland wieder mehr Luftfracht umgeschlagen. Der Köln Bonn Airport profitiert davon in besonderer Weise und wächst seit Januar mit einem Plus von rund 3 Prozent etwas besser als der Markt. „Verantwortlich für die guten Zahlen sind in erster Linie unsere Expressfrachtkunden UPS und FedEx“, sagt Michael Garvens. Am Jahresende wird die Luftfracht in Köln/Bonn einen neuen historischen Höchststand erreichen: Rund 760.000 Tonnen Waren und Güter sind dann umgeschlagen worden – so viel wie noch nie in der Geschichte des Flughafens. „Das  unterstreicht die Bedeutung Köln/Bonns als einem der wichtigsten Expressfracht-Airports in Europa“, so Garvens.

Wirtschaftliche Entwicklung

Aufgrund der guten Verkehrsentwicklung wird der Flughafen auch in diesem Jahr ein positives Jahresergebnis erzielen. Der Gewinn fällt dabei mit 1,0 Millionen Euro ebenso hoch aus wie im Vorjahr. „Damit gehört Köln/Bonn erneut zu den wenigen Flughäfen in Deutschland, die Gewinn machen“, verweist Garvens auf die großen finanziellen Schwierigkeiten vieler deutscher Flughäfen, insbesondere der kleineren Regional-Airports. Zum Jahresende werden voraussichtlich wie schon im Vorjahr nur 6 von 22 Verkehrsflughäfen in Deutschland schwarze Zahlen schreiben.

In Köln/Bonn werden die Umsatzerlöse bis zum Jahresende um 1,3 Millionen Euro auf insgesamt 272,4 Millionen Euro klettern, was einem leichten Plus von 0,5 Prozent entspricht. Das EBITDA steigt um 1,7 Millionen Euro auf 54,5 Millionen Euro (+3,2%). Außerordentlich  erfreulich stellt sich die Entwicklung im Non-Aviation-Geschäft dar: Die Erlöse klettern in diesem Geschäftsfeld gegenüber dem Vorjahr um 3,4 Prozent auf 90,7 Millionen Euro – so viel wie noch nie in der Flughafen-Geschichte. „Unsere Investitionen in den Non-Aviation-Bereich, insbesondere in den Ausbau der Terminals zu modernen Shopping-Malls, zahlen sich aus“, so Garvens.

Riesiges Sanierungsprogramm

Der Köln Bonn Airport stellt darüber hinaus die Weichen für eine prosperierende Zukunft: Bis zum Jahr 2022 werden in etwa 75 Millionen Euro für die Sanierung der bestehenden Infrastruktur aufgewendet. Kern des größten Sanierungsprogramms in der Flughafengeschichte ist die Erneuerung der Großen Start- und Landebahn sowie der Querwindbahn. „Das Start- und Landebahnsystem ist das Herzstück des Flughafens. Die Sanierungen der Runways sind strategisch wichtige Bauvorhaben, die die Zukunft des Flughafens langfristig sichern“, erläutert der Flughafenchef.

In einem ersten Schritt wird im kommenden Jahr mit der rund 6,25 Millionen Euro teuren Ertüchtigung der Querwindbahn begonnen. 2016 und 2017 wird im zweiten Schritt die Betondecke der Großen Start- und Landebahn erneuert. Der Kostenrahmen für diese Baumaßnahme beläuft sich auf etwa 24,5 Millionen Euro. „Beide Sanierungen werden wir bei laufendem Betrieb durchführen“, so Garvens.

Ebenfalls saniert wird in den kommenden Jahren das Entwässerungssystem des Flughafens (rund 10 Millionen Euro) und der sogenannte Taxiway Bravo (30 Millionen Euro). Zum 75-Millionen-Euro-Sanierungsprogramm gehört außerdem die Entfernung von sogenanntem „Betonkrebs“ auf Vorfeldflächen.

 

Zum zweiten Mal in Folge zählt der Köln Bonn Airport mehr als 1 Million Passagiere in einem Monat. Wie schon im August wurde auch im September die Millionen-Marke geknackt. Genau 1.033.371 Fluggäste starteten oder landeten im September in Köln/Bonn. Damit ist er der stärkste Monat des Jahres. Und nicht nur das: mehr Passagiere in einem Monat zählte Köln/Bonn zuletzt vor vier Jahren - im September 2010.

Gegenüber dem Vorjahresmonat betrug das Wachstum 5 Prozent. Vor allem den Airlines Germanwings, Norwegian und SunExpress ist das deutliche Plus zu verdanken. Der Aufwärtstrend dieses Jahres setzt sich damit weiter fort. 4 Prozent Zuwachs verzeichnet die Statistik in den ersten drei Quartalen gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Auch die Luftfracht legte zu. 63.422 Tonnen bedeuten ein Plus von 3 Prozent gegenüber dem September des letzten Jahres. Auch in den ersten 9 Monaten liegt der Zuwachs bei 3 Prozent.

 

Deutliches Plus im ersten Halbjahr - Wachstum im Passagier- und Frachtverkehr

Der Köln Bonn Airport verzeichnet im ersten Halbjahr 2014 ein deutliches Verkehrswachstum. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum legte der Passagierverkehr um 4 Prozent zu, der Frachtverkehr um 3 Prozent. „Der Aufwärtstrend, den wir seit dem Winter spüren, hat sich erfreulicherweise stabilisiert“, sagt Flughafenchef Michael Garvens. „Wir wachsen in beiden Verkehrssegmenten über Marktniveau.“ Auf den 22 internationalen Verkehrsflughäfen in Deutschland legte die Passagierzahl um 2,1 Prozent zu, das Frachtaufkommen um 2,2 Prozent.

Genau 4.173.577 Fluggäste (Vorjahr 4.021.549) starteten oder landeten in den Monaten Januar bis Juni am Köln Bonn Airport. Ohne den dreitägigen Pilotenstreik bei der Lufthansa, der mit der Einbuße von 40.000 Flugreisenden verbunden war, wäre der Zuwachs noch deutlicher ausgefallen. Das Plus verdankt sich wesentlich dem Lufthansa-Konzern mit seiner Tochter Germanwings sowie dem Low-Cost-Carrier Norwegian. Aber auch Air Berlin hat seine Kapazitäten im Sommerflugplan nach zum Teil erheblichen Reduzierungen in den Vorjahren wieder ausgebaut.

371.586 Tonnen Fracht (Vorjahr 361.291) wurden in den ersten 6 Monaten verladen. Das Plus gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist vor allem den Expressfrachtunternehmen zu verdanken.

Nach Aussage des Flughafenverbandes ADV erwirtschaften von den 22 Verkehrsflughäfen in Deutschland derzeit nur sechs einen Nettogewinn. Die finanzielle Situation der Airports bleibt damit so ernst wie in den beiden Jahren zuvor. Nur Frankfurt, München, Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart und Köln/Bonn seit 2012 die einzigen Airports mit schwarzen Zahlen.

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